Wir über uns

Anno 1967. Der KFZ-Meister und Schlossermeister Friedhelm Adorf war in seinem Heimatort Heupelzen dafür bekannt, von der Melkmaschine über Motorräder bis hin zu Kraftfahrzeugen alles reparieren zu können. So entschloss er sich, gemeinsam mit seiner Frau Eleonore Adorf, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen.
Der elterliche Bauernhof in Heupelzen wurde Stück für Stück in eine Werkstatt für Kraftfahrzeuge umfunktioniert. Noch im gleichen Jahr wurde mit Werkstattmeister Bernd Jung der erste Angestellte in die noch junge Firma aufgenommen. Mit den Herstellern Wartburg und Trabant wurden die ersten Verträge unterschrieben. Bereits 1 Jahr später gesellte sich die Marke Skoda hinzu. Im Jahr 1969 wurde mit der Marke Alfa Romeo die nächste Ära in der Historie der Fa. Adorf eingeläutet. Die Traditionsmarke aus Italien kam der inzwischen auf 5 Mitarbeiter gewachsene Fa. Adorf sehr entgegen, da Motorsport im Hause Adorf groß geschrieben wurde und die Modelle Alfa Romeo seinerzeit für diesen Sport prädestiniert waren.
Innerhalb kürzester Zeit wurde die Fa. Adorf aus dem kleinen Ort Heupelzen (5km von Altenkirchen entfernt) weit über die Grenzen des Westerwaldes bekannt. Die Kundschaft erstreckte sich von Düsseldorf bis nach Frankfurt. Friedhelm Adorf selbst konnte den Bekanntheitsgrad der Firma durch große Erfolge im Motorsport (z.B. der legendäre Alfa Sud Pokal) steigern. Die im Jahre 1972 neu errichtete Werkstatt in Heupelzen wurde in den Folgejahren Schritt für Schritt vergrößert, der ehemalige Kuhstall zum Ausstellungsraum für Neufahrzeuge umgebaut. 1984 wurde der nächste Meilenstein der Fa. Adorf gesetzt. Mit dem japanischen Hersteller Toyota stellte Friedhelm Adorf die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft der Fa. Adorf. Bereits 1985 wurden über 50 Neufahrzeuge der Marke Toyota verkauft. Die hohe Kundenzufriedenheit der Toyota-Kunden veranlasste die Adorf's dazu, eine neue Ära einzuläuten, zumal Sohn Dirk Adorf 1985 ebenfalls in die Firma eingestiegen war. 1988 wurde in der Kreisstadt Altenkirchen direkt an der B8 ein neues Grundstück erworben. Am 01.09.1989 fanden die Feierlichkeiten zur Eröffnung des neuen Firmengeländes in Altenkirchen statt.
Zu diesem Zeitpunkt zählten bereits 12 Mitarbeiter zum Team der Fa. Adorf. Dirk Adorf besuchte in den folgenden Jahren zunächst die KFZ-Meisterschule (Abschluss 1993) und anschließend die Europäische Akademie in Köln mit dem Abschluss als Betriebswirt (1997). Nachdem Friedhelm Adorf im Jahr 1988 den "Motorsport-Helm" an den Nagel gehangen hatte und sich fortan um die Belangen der Kreishandwerkerschaft im Kreise Altenkirchen kümmerte, faeind Sohn Dirk Adorf den Weg zum Motorsport. Seit nunmehr 1991 ist Dirk Adorf aus dem zunächst nationalen und später internationalen Tourenwagen-Sport nicht mehr wegzudenken. In den Folgejahren gelang es Dirk Adorf nicht weniger als 4 Deutsche Meisterschaften zu gewinnen. Darüber hinaus wurde Dirk von den Fans des Nürburgrings zum Fahrer des Jahres 2004 und 2005 gewählt. Zurzeit bestreitet Dirk eine internationale Langstrecken-Serie mit einem Lamborghini Gallardo. Mit diesen über 560 PS starken Boliden kämpft Adorf um Meisterschaftspunkte gegen Gegner wie Hans Joachim Stuck, Klaus Ludwig, Uwe Alzen, Ellen Lohr uvm.
Friedhelm Adorf war zunächst Kreishandwerksmeister der Innung im Kreis Altenkirchen und seit 1999 begleitet er das Amt des Innungsobermeister. Friedhelm Adorf und Dirk Adorf leiten den Familienbetrieb mit nunmehr 20 Angestellten, wovon alleine 5 Mitarbeiter seit über 20 Jahren zum Team zählen. Der Verkauf wird von Dirk Adorf geleitet, die Werkstatt von Meister Bernd Jung, die Buchhaltung von Eleonore Adorf und der Kundenservice von Frank Schmitz.

